Usability-Studien

Probandin beim Arbeiten mit zu testender Software. Bild aus einem im Usability-Labor aufgezeichneten Video.

Gute Software muss so benutzt werden können, wie ein Handwerker einen Hammer nutzt: Ohne sich der Existenz des Hammers als eines eigenständigen Objektes bewusst zu sein, hat er nur sein entstehendes Werk im Sinn.

Von einer Software ist analog dazu zu fordern, dass der Benutzer gedanklich in der Begriffswelt seiner Aufgabenstellung verbleiben kann, sich also nicht um Konzepte kümmern muss, die nur für die Struktur der Software von Belang sind. (nach Hubwieser 2000, Winograd und Flores 1986)

Usability (Gebrauchstauglichkeit) bezeichnet das Ausmaß, in dem ein Produkt durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen (DIN EN ISO 9241-11).

Im Fachbereich Informatik der Hochschule Trier (Prof. Dr. Rolf Linn) werden Untersuchungen zur Gebrauchstauglichkeit durchgeführt. Dazu steht ein Usability-Labor (Link zur Seite Usability-Labor) zur Verfügung, unter anderem wird das Prüfverfahren der DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH) für die Konformitätsprüfung interaktiver Systeme auf Grundlage von DIN EN ISO 9241, Teile 11 und 110, verwendet.

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