Datum: Sunday, 19. November 2017

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FVV erhält Mittel der Carl-Zeiss-Stiftung für Forschungsgroßgerät

Die Carl-Zeiss-Stiftung mit Sitz in Stuttgart stellt der Hochschule Trier im Rahmen des Programmes "Carl-Zeiss-Invest" die Mittel für die Beschaffung eines dynamischen Fahrsimulators zur Verfügung, um die Forschung des FVV im Bereich hochautomatisierten Fahrens und angrenzender Gebiete zu unterstützen (Übersicht zu allen geförderten Projekten in Rheinland-Pfalz in Pressemeldung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur:  http://www.mbwwk.rlp.de/einzelansicht/archive/2015/december/article/carl-zeiss-stiftung-foerdert-forschungsgrossgeraete-fuer-acht-projekte-an-sechs-hochschulen/)

Das Projekt unter dem Titel FaSiMo - Fahrsimulator zur Entwicklung nachhaltiger und sicherer Mobilität auf Basis hochautomatisierter Fahrzeuge ist wie der FVV selbst trans-disziplinär aufgestellt und hat die Entwicklung tragfähiger Schlüssel-Innovationen im Bereich automatisierten Fahrens zu entwickeln:

Umweltfreundlicheren Verkehr, sicherere Straßen und die persönliche Freiheit, einen Teil der eigenen Lebenszeit sinnvoller zu nutzen, nichts Geringeres verspricht die Vision vom hochautomatisierten Fahren. In welchem Umfang dies gelingt hängt stark davon ab, wie das Zusammenspiel zwischen fahrendem Computer und Mensch technisch unterstützt wird. Der zukünftige Fahrsimulator der Hochschule Trier ermöglicht selbst kritische Situationen gefahrlos zu untersuchen. Hierzu erleben Mensch und Maschine in Echtzeit eine realitätsnahe virtuelle Welt. Der Mensch erfährt die Strecke u.a. durch hochauflösende Grafik und fahrdynamikgerechte Bewegungen der Plattform; die Steuercomputer erhalten entsprechende Daten von realen und virtuellen Sensoren. Zeitgleich wird das exakte Verhalten von Mensch und Technik auf die Millisekunde genau aufgezeichnet.

Der geförderte Fahrsimulator wird zu einem Brennpunkt trans-disziplinärer Forschung, um Innovationen für die Mobilität der Zukunft zu untersuchen und zu entwickeln. Hierzu bündelt der Forschungsverbund Verkehrstechnik und Verkehrssicherheit die Kompetenz von Ingenieuren und Informatikern der Hochschule Trier sowie Psychologen der Universität Trier. Der Simulator bietet den Forschern Unterstützung für zusätzliche Gebiete, von Erkenntnissen zum menschlichen Mobilitätsverhalten über technologiespezifische Ergebnisse (z.B. Betriebsstrategie von Elektrofahrzeugen) bis hin zur gezielten Entwicklung sicherheitsrelevanter Fahrerassistenzsysteme.

Nähere Informationen zu Forschungsthemen und Kooperationsmöglichkeiten können beim Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Jörn Schneider (j.schneider(at)hochschule-trier(.)de) erfragt werden.

Vorstellung Automotive Roadmap Embedded Systems auf der IAA

Eine Expertengruppe von Vertretern aus Automobilindustrie, Hochschulen und Forschungsinstituten veröffentlicht auf der IAA 2015 das Strategiepapier Automotive Roadmap Embedded Systems. Das gemeinsam von der Gesellschaft für Informatik (GI), dem Verband der Automobilindustrie (VDA) und dem Kompetenzcluster SafeTRANS herausgegebene Dokument analysiert welche Technologien und Fähigkeiten für eingebettete System im Automobil in den kommenden 15 Jahren erforscht und entwickelt werden müssen, um den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen für die Automobilindustrie Rechnung zu tragen. Das unter Mitautorschaft von Prof. Dr. Jörn Schneider erstellte Strategiepapier kann kostenlos herunter geladen werden unter: http://www.safetrans-de.org/de_automotive_roadmap.php.

econnect Trier

  • Radiointerview zu econnect mit Herr Prof. Schneider (Hochschule Trier) und Herr Willmes (SWT)
  • Artikel des Trierischen Volksfreund von (Jan. 2013):

          Auf vier Rädern zur Energiewende

  • Artikel des Trierischen Volksfreund (Feb. 2012):

          Feldversuch: Kunden testen Elektroautos

  • Artikel der Rathaus Zeitung (Apr. 2011):

          Vom Windrad ins Eletromobil

proTron

  • Video: 5vier TV besucht das proTRon Team an der Hochschule Trier:

          5vier TV: Das 1-Liter-Auto: Zu Besuch beim proTRon Team

  • Bilderschau bei SWR:

          Das Trierer Team proTRon beim Shell Eco-Marathon

  • Artikel in "Die Welt" (Mai 2014):

          Sparauto schafft 3500 Kilometer mit einem Liter

  • Artikel des Trierischen Volksfreund (Mai 2005):

          Der Traum aller Autofahrer

Untersuchung von Verkehrssicherheitsaspekten

  • Bericht der Bundesanstalt für Straßenwesen:

          Verkehrssicherheitsaspekte durch die Verwendung asphärischer Außenspiegel

Akzeptanz von Sicherheitsgurten in Reisebussen

  • Pressemitteilung des idw:

          Trier gewinnt den 2. Preis des internationaler Wettbewerb zur Verkehrssicherheit