Datum: Sunday, 19. November 2017

FVV Trier Druckversion / Seite: Ausstattung


Messtechnik

In vielfältiger Weise werden die messtechnischen Geräte/Einrichtungen der Fachhochschule Trier (z.B. des Instituts für Fahrzeugtechnik Trier IFT) und der Universität Trier genutzt. Dies sind unter anderem:

  • Technik zur Erfassung von Fahrzuständen
  • stationäre/mobile Videotechnik
  • Blickanalysegerät
  • Usability-Labor
  • Datenerfassung mit LabView/Diadem
  • statistische Auswertung mit SPSS

Im Projekt econnect Germany wurde ein eigener Fahrzeugrechner entwickelt, der zur Erfassung der relevanten Fahrzeugzustände (z.B. state of change, Energieverbrauch im Bordnetz) und von GPS-Informationen dient. Dieser Fahrzeugrechner bietet gleichzeitig eine taktile Benuzterschnittstelle und übermittelt alle Daten zwischen Fahrzeug und den Servern zur Datenerfassung und Steuerung des SmartGrid (Funkition Grid2Vehicle und Vehicle2Grid).

In dem Projekt "Akzeptanz von Sicherheitsgurten in Reisebussen" wurde das mobile Datenerfassungssystem CompactRio der Firma National Instruments eingesetzt. Mit Hilfe von Sensoren wird an jedem Sitzplatz dessen Belegung und die Gurtnutzung aufgezeichnet. Via Mobilfunk (GSM/GPRS-Modul der Firma SEA-Datentechnik) werden die Daten in bestimmten Intervallen abgefragt und anschließend mit dem Programm SPSS statistisch ausgewertet.

Versuchsfahrzeuge

Versuchsfahrzeug Ford Focus C-Max
Ausgestattet mit mobiler Videotechnik zur Überwachung des Fahrers/Probanden

Es stehen diverse Versuchsfahrzeuge zur Verfügung. Einige dieser Fahrzeuge sind z.B. mit einem Navigationssystem ausgestattet. Die Fahrzeuge bieten genügend Raum für die Installation von Erfassungstechnik (wie z.B. Videokamera und Blickanalysegerät zur Überwachung des Fahrers/Probanden). Beispielsweise wurden einige dieser Fahrzeuge für Fahrversuche mit Probanden im Rahmen des Projekts "Untersuchung von Verkehrssicherheitsaspekten durch die Verwendung asphärischer Außenspiegel" eingesetzt.

Erprobungsstrecken

Luftbild der Wehrtechnischen Dienststelle für Kraftfahrzeuge und Panzer 41 (WTD 41) mit einem Teil der Einrichtungen und Versuchsbahnen

Für Fahrversuche wird das Versuchsgelände der Wehrtechnischen Dienststelle für Kraftfahrzeuge und Panzer in Trier (WTD 41) genutzt. Neben Geländekursen und Erprobungsbahnen, wie z.B. Sinuswellenbahn und Belgisch Block, sind für die Aufgaben des FVV folgende Strecken interessant:

  • Straßenrundkurs (6,3 km, maximal 7,5 % Steigung/Gefälle)
  • Ebene Messbahn (0 % Gefälle) 

Es besteht ein Kooperationsvertrag zwischen dem Institut für Fahrzeugtechnik der Fachhochschule Trier (IFT) und der WTD 41. Das Gelände befindet sich in direkter Sichtweite zur Universität und zur Fachhochschule. Beispielsweise die Erprobungsstrecken für Untersuchungen zum sicheren Bedienen von Navigationssystemen während der Fahrt genutzt.

Usability-Labor

Usability (Gebrauchstauglichkeit) bezeichnet das Ausmaß, in dem ein Produkt durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen (DIN EN ISO 9241-11). Im Usability-Labor des Fachbereichs Informatik der Hochschule Trier kann die Gebrauchstauglichkeit interaktive Systeme untersucht werden.

  • Untersuchung der Mensch-Computer-Interaktion, um Nutzungsprobleme aufzudecken und zu analysieren.
  • Synchrone Aufnahme und digitale Speicherung von Bild- und Tonausgabe des Computers, bis zu drei Ansichten des Benutzers sowie sprachlichen Äußerungen des Benutzers.
  • Umfangreiche Auswertungen mit INTERACT, einer Software zur Verhaltensbeobachtung.

Labor für eingebettete Systeme

Das Labor für eingebettete Echtzeitsysteme bietet umfangreiche Möglichkeiten für die Entwicklung von Anwendungs- und System-Software für eingebettete Systeme mit Echtzeitanforderungen im Rahmen von Lehre und Forschung. Dies umfasst auch insbesondere die Entwicklung von Software für Fahrzeugrechnerprototypen.